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Studienrichtung Mediengestaltung |
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Allgemeine Ausrichtung: |
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Die Studienrichtung Mediengestaltung
wird an der Universität für angewandte Kunst
als integratives Feld künstlerisch forschender, kunst-
und medientheoriebezogener, organisatorischer und gesellschaftlicher
Aspekte gelehrt.
Es geht dabei um die Ausbildung eigenständiger künstlerisch-
experimenteller Entwurfsfähigkeit und forschender
Aneignung technischen Wissens und Könnens zur Erschließung
neuer mediengestalterischer Qualitäten und Möglichkeiten
in Wechselwirkung zu einer kritischen, wissenschaftlichen
und theoriegeleiteten Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen
Auswirkungen technologisch bedingter Transformationsprozesse
für die Wahrnehmungs- und Wissensproduktion. |
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Studienzweige: |
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Die Studienrichtung
Mediengestaltung wird im 2. Studienabschnitt in zwei Studienzweigen
: "Medienübergreifende Kunst" und "Digitale
Kunst" geführt.
Dies trägt der Notwendigkeit zur Vielfalt und Ausdifferenzierung
im Spannungsfeld von künstlerisch- experimenteller
Auseinandersetzung mit der technischen, ästhetischen,
formalen und inhaltlichen Entwicklung traditioneller Medien
und maschinengesteuerter Kommunikation, digitaler Infografie
und Inszenierung von digitalen Räumen Rechnung und
garantiert eine qualifizierte und breitgefächerte
künstlerisch-wissenschaftliche Berufsausbildung.
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Zuständige Fachbereiche: |
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Studienzweig Digitale
Kunst: Fachbereich VISUELLE MEDIENGESTALTUNG Leitung:
o.Univ.Prof. Peter Weibel und Gastprofessor Tom Fürstner
(Expositur Holzhausergasse 4/5. Stock, 1020 Wien) |
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Studienzweig Medienübergreifende
Kunst:
Fachbereich MEDIENÜBERGREIFENDE BILD- TON UND RAUMKUNST
- Leitung: Prof. Bernhard Leitner
Fachbereich MEDIENÜBERGREIFENDE BILD- UND RAUMKUNST
- Leitung: Prof. Brigitte Kowanz
(Angewandte Hauptgebäude, Kokoschka Platz 2, 1010
Wien) |
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Studienprofil Digitale Kunst (Fachbereich
Visuelle Mediengestaltung) |
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Der Studienzweig ist
auf die Entwicklung einer künstlerischen Forschungsmethodik
und der entsprechenden Wissenskompetenz ausgerichtet,
die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzen,
notwendige gesellschaftliche Funktionen kritischen, innovativen
und experimentellen Forschens in einer vom digitalen Code
bestimmten Informationsgesellschaft zu übernehmen. |
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Im Besonderen wird
vermittelt:
- Basisqualifikationen für die künstlerische
Auseinandersetzung mit dem Computer als Medium und der
darin angelegten spezifischen Qualitäten und Möglichkeiten
für die künstlerische Konzeption und Realisierung
von elektronischen Handlungsfeldern kooperativer und dislozierter
Kunstpraxis
- technische, theoretische, künstlerisch-methodische
und wissenschaftliche Voraussetzungen für experimentell-künstlerische
Gestaltung im Bereich der elektronischen Medien.
- Fähigkeit zu eigenständiger künstlerischer
Konzeptarbeit, arbeitsteiliger und interdisziplinärer
Planung, Realisierung, Präsentation und Distribution
digitaler Objekte
- Fähigkeit zu vernetztem, inter- und transdisziplinärem
Denken
- historische und methodische Kenntnisse über die
künstlerische Auseinandersetzung mit technischen
Medien, insbesondere mit maschinengestützter und
maschinenmanipulierter Bild- und Tonbearbeitung.
- Reflexionsfähigkeit und Einsicht in methodologische,
theoretisch-wissenschaftliche und historische Zusammenhänge
und Wechselwirkungen von Medientechnologie, Kunst, Kultur,
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
- Fähigkeit zur Einschätzung der sozialen Nachhaltigkeit
von neuen Medientechnologien
- ein Verständnis von Kunst als besondere Form der
Wissenstechnik zur Erschließung neuer medialer Handlungsfelder
und Möglichkeiten, die von den angewandten Wissenschaften
und den Ingenieurdisziplinen meist systematisch ausgeblendet
werden. |
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Schlüsselqualifikationen |
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Die Fähigkeit zu eigenständigem
künstlerischem Entwurf im Kontext komplexer interdisziplinärer
Forschungszusammenhänge, die Bereitschaft zum forschenden
Lernen, die Fähigkeit zu vernetztem Denken, die Fähigkeit
zur Entwicklung und Umsetzung eigenständiger Konzepte
in kollaborativen und dislozierten Arbeitsumgebungen,
die Erschließung von Problemstellungen mittels künstlerischer
Strategien, inter- und transdisziplinäre Wissenskompetenz,
Kritikfähigkeit, Diskursfähigkeit, Reflexion,
Evaluation, Organisationskompetenz, Teamfähigkeit,
Kommunikationskompetenz, Projektpräsentation und
Dokumentation. |
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Umsetzung der Ziele |
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Zur Erreichung dieser Ziele
sind diverse Vermittlungsformen als Mischung von künstlerischem
Einzelunterricht, fächerübergreifender Projektarbeit
und Entwurfpraxis im Team und in Zusammenarbeit mit technischen
und wissenschaftlichen Spezialisten sowie Gruppenarbeit
mit individualisierter Steuerung des eigenen Lernfortschritts
zur Aneignung von speziellen technischen und theoretischen
Fertigkeiten und Fähigkeiten im Hinblick auf eine
künstlerische Umsetzung eine wesentliche Voraussetzung. |
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Tätigkeitsfelder der
Absolventinnen und Absolventen |
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Entsprechend der vom rasanten
technologischen Fortschritt erfassten Bereiche einer Informations-
und Wissensgesellschaft sind die Tätigkeitsbereiche
vielfältig und befinden sich vorwiegend an den Schnittstellen
interdisziplinär ausgerichteter künstlerisch-medialer
Produktion mit Schwerpunkt auf Visualität, Akustik,
multisensorische Wahrnehmungsumgebungen und interaktive
Kunst in elektronischen Medien mit Ausrichtung auf neu
entstehende Produktionsfelder. Der Prozess der Entstehung
einer digitalen Kultur stellt in den Bereichen künstlerischer
Gestaltung neue ästhetische Anforderungen und lässt
neuartige Arbeitsfelder entstehen. |
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Studienprofil Medienübergreifende
Kunst (Fachbereiche Medienübergreifende Bild-, Ton-
u. Raumgestaltung & Medienübergreifende Bild-
u. Raumgestaltung) |
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Der Studienzweig Medienübergreifende
Kunst dient der künstlerischen, künstlerisch-forschenden
und praxisorientierten Bildung und Berufsvorbildung mit
dem Schwerpunkt raum- und zeitbasierter Konzeptionen und
Projekte. |
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Im Besonderen wird vermittelt: |
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- die Fähigkeit zur
eigenständigen Formulierung künstlerischer Fragestellungen
und Konzepte zu selbständigem und kritischem künstlerischen
Arbeiten
- Verstehen von künstlerischer Arbeit als Prozess
ästhetischer Forschung und künstlerischer Praxis,
als interdependentes Verhältnis von Produkt und Prozess
- die kritische Auseinandersetzung mit der Vielfalt künstlerischer
und inhaltlicher Ansätze:
raum- und ortsspezifische Projekte, Raumbilder, künstlerische
Interventionen im architektonischen Bereich und öffentlichen
Raum, mediale Installationen und bewegtes Bild und Ton
im Kontext von Kunst und Filmkunst, künstlerischer
Film und Video Art.
- Kenntnisse über die Beziehungen, wechselseitigen
Bestimmungen und Interaktionen von Körper, Licht,
Raum und Zeit
- Untersuchungsmethoden der Selbstreferenz und Transformation
von Medien, Materialien und Methoden und das daraus resultierende
Beziehungsgeflecht von Zeit, Medien, Wahrnehmung und Rezeption
- Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Anwendung und
Entwicklung künstlerischer, kunsttheoretischer und
künstlerisch-technologischer Methoden und Techniken
- Orientierungswissen, umfassende und spezielle Kenntnisse
der künstlerischen Praxis und Theorie unter Berücksichtigung
der kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen
Aspekte und Diskurse. |
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WORKSHOP & LECTURES - Kleilehof |
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19. - 25.06.2006, Vorbespr.+ Anmeldg. am 14.03.
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Details
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WORKSHOP - Human Interface Design |
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Termine: 28.04., 29. 04., 1.05
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Details
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WORKSHOP - Jeremy Bernstein |
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2. und 3.05.2006,
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Details
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